Perlenkette

Der Klassiker des Perlenschmucks ist selbstverständlich die Perlenkette. Traditionell werden hierfür Akoya Perlen verarbeitet, aber auchSüßwasserperlen, Tahiti Perlen und große Südseeperlen werden zur Kette aufgereiht, oft mit überwältigendem Effekt.

Akoya Perlen präsentieren die klassischen Farben weiß, creme oder silber, während Tahiti Perlen für dunkle und Südseeperlen für helle Töne stehen.

Süßwasserperlen können entweder weiß oder in dunklen Schattierungen vorkommen und sind gewöhnlich erschwinglicher als ihre Verwandten aus dem Meer.

Perlenketten gibt es in vielen Formen:

  • Bib: aus mehreren Reihen unterschiedlicher Länge
  • Collar: Mehrere Reihen, nahe am Hals getragen. In viktorianischen Zeiten außerordentlich beliebt, erlebt dieser Stil ein Comeback, heute ca. 30-33 cm lang
  • Choker: Ähnlich dem Collar auch nahe am Hals getragen, aber etwas länger. Ca. 35-40 cm.
  • Princess: Das klassische Modell schlechthin, knapp unter der Halslinie liegend. Eine sehr vielseitige Kette, die zu vielen modischen Ausschnitten passt. 43-48 cm lang.
  • Matinee: Traditionell zu besonderen Anlässen ausgeführt, sehr chic zum Kleid. 50-60 cm lang.
  • Opera: Die Perlenkette für den großen Auftritt, ideal zum Abendkleid. Die Perlen sollten bis unter die Büste reichen. Tagsüber, zu weniger festlichen Gelegenheiten, kann sie auch doppelreihig getragen werden. 76-90 cm lang.
  • Rope: Dieses ist die längste aller Ketten. Sie kann sowohl doppelreihig, als auch geknotet getragen werden. Einige dieser Ketten haben mehr als einen Verschluss. Die Kette kann also verkürzt werden. Über 90 cm lang.

     

Die Perlen, die zu Ketten aufgereiht werden, können entweder alle von gleicher Größe sein, oder auch abgestufte Größen haben, mit der größten Perle in der Mitte und den nachfolgenden, kleineren Perlen beidseitig aufgereiht bis zum Verschluss. Bei jedem dieser verschiedenen Stile ist es wichtig, wie gut die Perlen aufeinander abgestimmt sind. Dies ist sowohl für die Ästhetik als auch für den Wert der Kette maßgebend.

Die ausgesuchte Perlengröße, selbstverständlich abhängig vom persönlichen Geschmack, ist außerdem mit Traditionellen Wertvorstellungen verbunden. So wird eine bestimmte Perlengröße als angemessen für das Alter der Trägerin betrachtet, ebenso weist sie auf deren Wohlstand und sozialen Status hin.

Kleinere Perlen (5.5-6.5 mm) passen zu jungen Mädchen und Frauen bis Mitte 20. Perlen von 6.5-8 Millimeter Größe werden normalerweise vonFrauen zwischen 25 und 35 Jahren getragen. Sie zieren die „gestandene Frau“, sind dabei aber nicht zu auffällig oder gar aufdringlich.

Perlen, die eine Größe von 8.0-9.0 erreichen schmücken eine Dame, die eine Aura von hohem Status, Erfolg und Klasse umgibt. Damen zwischen Mitte 30 und Mitte 40 tragen sie gern. Diese Perlen sind teuer und werden deshalb im Zusammenhang mit finanziellem Wohlstand gesehen.

Perlen von einer Größe zwischen 9.0-10.0 Millimeter sind sowohl selten, als auch besonders teuer. Sie werden traditionell von reifen Damen ausgeführt, die ein entsprechendes Vermögen ihr Eigen nennen.

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